Herzlich willkommen …

… auf der Seite des Förderverein Leben mit Demenz Weinheim e.V.

Mit unserer Arbeit wollen wir Erkrankten und Angehörigen wichtige Informationen und Anlaufstellen bieten und das Netzwerk aus Ehrenamtlichen, Vereinen und Institutionen in Weinheim stärken.

Verein

Der Förderverein Alzheimer Weinheim e.V. verfolgt das Ziel, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen, die Stadtgesellschaft für die Situation dieser Menschen zu sensibilisieren und Wissen und Informationen zum Thema Demenz in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Diese Zielsetzungen verfolgt der Verein über verschiedene Wege:

• Aufbau eines Demenznetzwerkes
• Angebot von Schulungen für Demenzpaten
• Angebot von Gesprächsgruppen zum Erfahrungsaustausch
 von Angehörigen oder nachbarschaftlichen Begleiten
• Organisation von Vorträgen
• Organisation von Veranstaltungen
• Beratung und Unterstützung von Menschen mit Demenz und
 ihren Angehörigen

Als gemeinnütziger Verein kann er Spenden einnehmen und damit Projekte finanziell unterstützen.

Der Verein hat derzeit über 100 Mitglieder. Mitglied werden kann jede juristische oder natürliche Person, die den Vereinszwecken dienen will. Wir freuen uns über jede und jeden, die unsere Arbeit mit ihrer und seiner Mitgliedschaft unterstützt.

Geschichte

Aus der Initiative des Runden Tisches Demenz heraus wurde der Verein im Jahr 2012 als „Förderverein Alzheimer Weinheim e.V.“ von Dieter Gerstner gegründet. Wesentlicher Motor im Verein mit einer Strahlkraft über Weinheim hinaus war bis zu seiner Übergabe des Vereinsvorsitzes im Herbst 2019 Dieter Gerstner. (Quelle: Nachruf Weinheimer Nachrichten, 11.1.2020)

In den Jahren nach seinem aktiven Berufsleben als Krankenpfleger und Pflegedienstleiter hatte sich Dieter Gerstner in besonderer Weise in Weinheim und der Region der Demenzkrankheit und ihren Folgen gewidmet, vor allem den Betroffenen selbst. Vor zehn Jahren gründete Gerstner, damals als Mitglied im Stadtseniorenrat, den „Runden Tisch Demenz“, einen Zusammenschluss der ehren- und hauptamtlichen Organisationen, die sich der Krankheit des Vergessens widmen.

Dieses Netzwerk gewann eine Schlagkraft, die Weinheim zu einem besonders aktiven Standort in Altersfragen werden ließ. In enger Partnerschaft mit der Verwaltung trieb er ein Projekt nach dem anderen voran, zuletzt die Weinheimer Pflegekonferenz, die erste auf kommunaler Ebene. 2011 fand der erste „Weinheimer Demenztag“ statt, bis zur neunten Auflage unter der Federführung Gerstners.

Zwei Jahre später gründete er den Förderverein Alzheimer, dessen Vorsitzender er bis in den Herbst 2019 war. Der gemeinnützige Verein kann Spenden einnehmen und damit eine wachsende Zahl von Projekten, zu denen meistens Dieter Gerstner die Idee hatte, finanzieren.

Er gehörte auch zu den Gründern des „Runden Tisches Demografie“ und war über Weinheims Grenzen hinaus ein gefragter Referent und Berater; alle Tätigkeiten übernahm er ehrenamtlich. Wer ihm einen Gefallen tun wollte, spendete für den Alzheimer-Verein, der sein Anliegen war.

Die Patienten selbst, aber auch die Angehörigen lagen ihm besonders am Herzen. Seit 2014 organisierte Dieter Gerstner Schulungen für Demenzpaten, die in der Familie und im Bekanntenkreis mit der Krankheit umgehen mussten. Dabei konnten in den vergangenen Jahren rund 300 Personen wichtige Kenntnisse im Umgang mit den Demenzerkrankungen gewinnen.

Im Jahr 2016 bekam Dieter Gerstner stellvertretend für den Runden Tisch Demenz den Rolf-Engelbrecht-Preis für sein überragendes ehrenamtliches Engagement verliehen. Es war nicht seine erste Auszeichnung: Ein Jahr zuvor war er von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychologie und Psychotherapie mit dem bundesweit bedeutenden „Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker und alter Menschen“ ausgezeichnet worden, zwei Jahre zuvor gehörte er zu den Nominierten für den Deutschen Ehrenamtspreis.

Als Mann vom Fach, der unzählige Patienten betreut und deren Angehörigen Verständnis und Zuwendung gegeben hat, war Dieter Gerstner ein Praktiker, Experte und Visionär in einer Person. Ohne seinen Antrieb und seine Ratschläge wäre Weinheim als Gesundheitsstandort und soziale Stadt nicht auf diesem hohen Niveau, wie sie es ist. Er konnte mit hohen Politikern auf Augenhöhe diskutieren, er stellte sich aber auch in die Fußgängerzone, um am Welt-Alzheimertag für jedermann ansprechbar zu sein, gleichzeitig besuchte er unermüdlich Pflegeheime und andere Einrichtungen.
Dieter Gerstner hat ein Leben gegen das Vergessen geführt; deshalb wird er in Weinheim unvergessen bleiben.

Der Verein sah von Anfang an seinen Aufgabenschwerpunkt insbesondere in dem Aufbau eines Demenz-Netzwerkes über den Runden Tisch Demenz hinaus.

Seit 2014 organisiert der Verein die Schulungskurse für Demenzpaten. Mit der Vermittlung von Wissen über Demenzerkrankungen sollen Menschen, die im Kreis ihrer Familie oder im Bekanntenkreis in der Betreuung von Menschen mit Demenz involviert sind, im Umgang damit gestärkt werden. Mit diesen Kursen konnten über die Jahre viele Menschen erreicht und unterstützt werden.

Heute:
Der Vorstand des Fördervereins Leben mit Demenz Weinheim eV setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender
Herr Dr. Andreas Marg

2. Vorsitzende
Frau Marlies Brinkmann

Schriftführer
Herr Christian Rupp

Kassierer
Herr Thomas Hensler

Beisitzer
Frau Rosemarie Sowada

Beisitzer
Herr Kay Hempel

Beisitzer
Frau Felizitas Naziri

Angebote

Eine unserer wichtigen Tätigkeiten ist das Angebot von Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz, aber auch für Freunde und Nachbarn von Menschen mit Demenz und weiteren Engagierten, die sich in die Betreuung und Begleitung einbringen. Denn der Austausch von Erfahrungen über die häufig sehr belastenden Zeiten und Situationen wird von den Teilnehmern als sehr hilfreich wahrgenommen.

Über ein Engagement von Menschen mit Erfahrung in der Leitung von Gesprächen und auch im Umgang mit Demenz würden wir uns freuen.

Mietglied werden

Mitglied werden kann jede juristische oder natürliche Person, die den Vereinszwecken dienen will. Jedes Mitglied unterstützt mit seinem Mitgliedsbeitrag von mindestens 20 Euro im Jahr die Arbeit des Vereins. Auch Einzelspenden sind willkommen.

DemenzAufnahmeAntrag Hier laden Sie unseren Mitgliedsantrag herunter.

Engagement

Der Verein hat derzeit über 100 Mitglieder. Mitglied werden kann jede juristische oder natürliche Person, die den Vereinszwecken dienen will. Wir freuen uns über jede und jeden, die unsere Arbeit mit ihrer und seiner Mitgliedschaft unterstützt.

Die Umsetzung der Aufgaben des Vereins geht mit einigen Ausgaben einher. Jedes Mitglied unterstützt mit seinem Mitgliedsbeitrag unserer Arbeit. Auch Einzelspenden sind willkommen.

Eine unserer wichtigen Tätigkeiten ist das Angebot von Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz, aber auch für Freunde und Nachbarn von Menschen mit Demenz und weiteren Engagierten, die sich in die Betreuung und Begleitung einbringen. Denn der Austausch von Erfahrungen über die häufig sehr belastenden Zeiten und Situationen wird von den Teilnehmern als sehr hilfreich wahrgenommen.

Über ein Engagement von Menschen mit Erfahrung in der Leitung von Gesprächen und auch im Umgang mit Demenz würden wir uns im Verein sehr freuen. Dazu kontaktieren Sie uns gerne per Email oder Telefon.

 

Veranstaltungen:

Gesprächsgruppe für Angehörige, Partner und Freunde
jeden 1. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr

Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Weststadt, Ahornstraße 50, 69469 Weinheim

Anmeldung über Andreas Marg
Tel. 06201 / 3 89 96 47, amarg@web.de

Demenzwoche 2020 vom 14.9. bis 21.9.2020

Dienstag, 15. September um 19:00 Uhr // „Besser wohnen im Alter“ mit der Ergotherapeutin Hanne Zuber

im Rolf-Engelbrecht-Haus

Vortrag in Kooperation mit dem Stadtseniorenrat:

Besser Wohnen im Alter
Seniorengerechte Wohnraumanpassung um auch mit Demenz länger selbstständig zu Hause zu wohnen

Die meisten Menschen wünschen sich, in ihrer vertrauten Umgebung älter zu werden.
Die wenigsten Wohnungen und Häuser sind jedoch so ausgestattet, dass sie den Lebens- und Wohnbedürfnissen älterer Menschen gerecht werden. Viele Beeinträchtigungen machen den Alltag mühsamer und risikoreicher. Körperliche Kräfte schwinden, das Gehen fällt schwerer, Hör- und Sehkraft lassen vielfach nach.  Auch verbringen ältere Menschen eher viel Zeit zuhause. Wenn man weiß, daß sich vier von fünf Stürzen in der Wohnung, im Haus oder im Garten ereignen, erkennt man, warum es so wichtig ist, die Wohnung sturzsicherer zu machen. Um in der vertrauten Umgebung bleiben zu können, muss das häusliche Umfeld an die eigenen individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Manchmal helfen schon kleine Maßnahmen, den Alltag sicher.

Die Ladenburger Ergotherapeutin Hanne Zuber hat langjährige Berufserfahrung in der Geriatrie sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich. Sie wird in einem Vortrag u.a. aufzeigen, warum eine altersgerechte Wohnraumanpassung wichtig ist, wie Unfallrisiken vermieden werden und welche Hilfsmittel den Alltag erleichtern können. Insbesondere wird Frau Zuber auch auf die besondere Situation von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung eingehen.

Wir empfehlen eine Voranmeldung, dies spart uns und Ihnen Zeit beim Einlassvorgang:

per Mail: info@leben-mit-demenz-weinheim.de
oder telefonisch: 06201/3899467

Freitag, 18. September um 19:00 Uhr // Weinheimer Bürger stellen Romane & Fachbücher zum Thema Demenz vor

in der Stadtbibliothek Weinheim

Lesung in Kooperation mit der Stadtbibliothek

Themenabend der Stadtbibliothek Weinheim
mit Ingrid Noll, Dr. Florian von Pein, Marlies Brinkmann, Dr. Andreas Marg und Stephanie Koch.

Engagierte und betroffene Weinheimer*innen stellen interessante Bücher vor, lesen berührende Passagen und berichten von ihren Erfahrungen. Es gibt Gelegenheit zum Gespräch und eine Medien-Ausstellung zum Themenschwerpunkt Demenz.

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen wird um Voranmeldung gebeten:
telefonisch: 06201/82620
oder per Email: bibliothek@weinheim.de

Sonntag, 20. September um 11:00 Uhr // „Das innere Leuchten“ mit anschliessender 
Gesprächsrunde

im Modernen Theater Weinheim

Filmmatinee in Kooperation mit dem Modernen Theater

Filmmatinee „Das innere Leuchten“
Beobachtend erforscht DAS INNERE LEUCHTEN den Alltag von Menschen mit Demenz in einer Pflegeeinrichtung und wagt eine poetische Interpretation dieses besonderen Zustands.
Demenz – eine Diagnose, die für die Betroffenen und ihre Angehörigen alles verändert. Die Erkrankung zu akzeptieren erscheint ebenso schwierig, wie ein angemessener Umgang mit ihr. Vielleicht geht es aber viel mehr um ein Mitfühlen, als um ein Verstehen?  Der Film legt den Fokus auf die positiven Situationen und Begegnungen. Frei von Vergangenheit und Zukunft erwächst eine Möglichkeit, nur den Moment zu erleben. Er nimmt sich Zeit für diese Augenblicke, entdeckt gemeinsam mit seinen Protagonisten die Langsamkeit, Mühseligkeit und die Schönheit der stets wiederkehrenden Rituale des Alltags. Mit großer Wertschätzung dürfen Traurigkeit, Heiterkeit und Nachdenklichkeit unkommentiert für sich sprechen.

DAS INNERE LEUCHTEN baut eine starke emotionale Nähe zu den Protagonisten auf und möchte den Versuch unternehmen, ihren Blick auf die Welt erfahrbar zu machen – ohne Konflikte und die Schwere des Themas auszusparen. Der Film wagt eine poetische Interpretation dieses besonderen Zustands und soll dazu beitragen, Ängste im Umgang mit Demenz abzubauen und jeden einzelnen als Menschen zu akzeptieren.

Im Anschluss an den Film wird Frau Queisser, die Bereichsleitung des Gradmannhauses, wo der Film gedreht wurde, für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Demenzpaten-Schulung für Angehörige und Interessierte
Weitere Infos folgen…

Hinweis: Alle Veranstaltungen finden unter den gesetzlich geregelten Hygienevorschriften statt.

Wir beraten Sie

Der Förderverein Leben mit Demenz ist zu erreichen unter der Telefonnummer

06201-3899467

und der Mail-Adresse

info@leben-mit-demenz-weinheim.de

Angerufen werden kann jederzeit. Wenn der Anrufbeantworter geschaltet ist, werden wir zurückrufen.

Zu folgenden Zeiten ist das Telefon mit einem Mitglied unseres Vorstandes besetzt:

In den Zeiten der Corona-Epidemie ist vieles anders und schwierig für Menschen mit Demenz. Die Notwendigkeit, einen Mundschutz zu tragen, wird oft nicht nur vergessen, sondern bleibt unverständlich. Das führt zu Spannungen und Belastungen.

Die Alzheimergesellschaft Baden-Württemberg hat hierzu ein hilfreiches Merkblatt herausgegeben, das Sie hier finden:

Umgang mit Alltagsmasken als PDF

 

 

Di Do
  9.00 – 10.30
14.00 – 15.30  
   
Andreas Marg

Tel. 06201-3899467

Mo Mi
  9.00 – 10.30
14.00 – 15.30  
   

Felizitas Naziri

Tel. 06201-3899467

Mi Sa
  9.00 – 10.00
   
19.30 – 21.00  

Marlies Brinkmann

Tel. 06201-3899467

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Was ist Demenz?

Der Begriff Demenz beschreibt eine Gruppe von Krankheiten, die mit einer Verschlechterung geistiger Fähigkeiten einhergehen. Eine Demenz entsteht wenn ausgedehnte Regionen des Gehirns im Verlauf einer Krankheit geschädigt werden.

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Die Symptome einer Demenz hängen in erster Linie davon ab, welche Stellen des Gehirns betroffen sind. Deswegen sehen Demenzen, die durch unterschiedliche Krankheiten verursacht werden, ganz verschieden aus und unterscheiden sich.

Das Hauptmerkmal der Demenz ist eine Verschlechterung von mehreren geistigen (kognitiven) Fähigkeiten im Vergleich zum früheren Zustand. Die Demenz ist keine reine Gedächtnisstörung. Zu den betroffenen Fähigkeiten zählen neben dem Gedächtnis auch die Aufmerksamkeit, Sprache, Auffassungsgabe, Denkvermögen und Orientierungsvermögen (kognitive Leistungen). Menschen mit Demenz haben zunehmende Schwierigkeiten sich neue Informationen einzuprägen, die Konzentration auf einen Gedanken oder Gegenstand zu richten, sich sprachlich in Wort und Schrift auszudrücken, die Mitteilungen anderer zu verstehen, Situationen zu überblicken, Zusammenhänge zu erkennen, zu planen und zu organisieren, sich örtlich oder zeitlich zurecht zu finden und mit Gegenständen umzugehen.

Meist kommen zu den kognitiven Einschränkungen auch Veränderungen der sozialen Verhaltensweisen, des Antriebs, der Stimmung oder des Wirklichkeitsbezugs in Zukunft manchmal stehen diese sogar ganz im Vordergrund.

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Was ist Alzheimer?

Die häufigste Ursache einer Demenzerkrankung ist die Alzheimer Krankheit. Die wichtigste Ursache ist das Alter. Es gibt zwar genetische Faktoren, die das Risiko erhöhen, aber nur in einer kleinen Zahl der Fälle (1 %) sind genetische Faktoren die Hauptursache.

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Wesentlicher sind Risikofaktoren für die körperliche Gesundheit wie Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht. Außerdem weiß man, dass Schädelhirnverletzungen, Depressionen sowie eine geringe geistige, soziale und körperliche Aktivität die wahrscheinlich hat eine Demenz erhöhen. Umweltgifte wie Aluminium und Schwermetalle, Lösungsmittel oder belastende Lebensereignisse stehen dagegen in keinem nachgewiesenen Zusammenhang mit der Erkrankung erscheint ja.

Häufigkeit

In Deutschland gehen wir gegenwärtig von rund 1,7 Millionen demenzkranken Menschen aus. Das bedeutet übertragen auf Weinheim, dass hier rund 800 Menschen leben. Diese leben vorwiegend, zu etwa 70 %, in häuslicher Umgebung.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Demenz auftritt. Von den 60-jährigen ist nur jeder 100. betroffen, von den 80-jährigen dagegen jeder sechste und von den 90-jährigen sogar fast jeder zweite.

Diagnose

Eine ursächliche Behandlung der Alzheimer Erkrankung ist nicht möglich. Eine diagnostische Abklärung ist dennoch von hoher Bedeutung. Die Diagnose einer Alzheimer Erkrankung erklärt die verminderte Leistungsfähigkeit und die Verhaltensänderung der Betroffenen und kann dadurch entlastend wirken. Unter Umständen deckt sie aber auch eine behandelbar Krankheit Ursache der kognitiven Einschränkungen und Verhaltensänderungen auf. Die Diagnose ist also die Voraussetzung für den Behandlungsplan und sie erleichtert den Zugang zu Hilfsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist sie eine Grundlage für die weitere Lebensplanung.

Die Diagnose einer Demenzerkrankung ist für den Hausarzt in der Regel kein Problem.

Bei einem ungewöhnlich frühen Krankheitsbeginn, untypischen Symptomen, besonders raschem Verlauf oder sehr ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten ist es ratsam, dass ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie oder eine spezialisierte Einrichtung (Gedächtnisambulanz bzw. Memoryklinik) hinzugezogen wird.

Wenn Sie mehr zum Thema Demenz und Alzheimer wissen und nachlesen wollen, empfehlen wir Ihnen die Internetseiten der Alzheimergesellschaften.

Alzheimergesellschaft Baden-Württemberg:
www.alzheimer-bw.de

Deutsche Alzheimergesellschaft:
www.deutsche-alzheimer.de

Unser Demenz-Wegweiser:

Es gibt zahlreiche Hilfsangebote in Weinheim, die die Stadt in einem Informationsflyer gebündelt hat: Download Flyer

Wir sind ein Teil dieses Netzwerks und unterstützen auch gerne bei der Vermittlung von Hilfen.

Mitbürger, die Familien von Menschen mit Demenz kennen, sollen gerne auf diese zugehen, sie auf unser Angebot hinweisen und sollen gerne auch einen Kontakt zu uns vermitteln. So können wir unser Hilfsangebot besser wirksam werden lassen.
Wir haben die uns bekannten Adresse nach Themen sortiert, sollten manche Informationen nicht mehr aktuell sein oder fehlen, schreiben Sie uns gerne eine Email.