Diagnose und Therapie

Diagnose und Therapie

Die Hausarztpraxis ist die erste und wichtigste Anlaufstelle auch für die Behandlung und Betreuung aller Schweregrade von Demenzkrankheiten. Von dort aus werden im Bedarfsfall weitere Kontakte, z.B. zu Fachärzten und zu therapeutische Praxen, vermittelt. Auch der Weg zu Krankenhausambulanzen usw. führt über die Hausärztin oder den Hausarzt, von wo aus die Kranken auch im gesamten Krankheitsverlauf begleitet werden.

Es gibt in Weinheim und Umgebung eine Vielzahl von Hausarztpraxen wie auch Praxen für Neurologie und für Psychiatrie. Nähere Angaben finden Sie auf der Homepage des Ärztevereins regiomed Weinheim e.V.: www.regiomed-weinheim.de.

Die fachärztlichen Praxen für Neurologie und/oder Psychiatrie bieten Diagnostik und Behandlung besonders am Beginn und bei schwereren Verläufen einer Demenzerkrankung an. Sie arbeiten eng mit therapeutischen Praxen und auch den spezialisierte Krankenhausambulanzen zusammen.

 

Nematullah Fazli – Neurologie 
Bergstr. 49, 69469 Weinheim
Tel. 06201/16262, praxis@neurologie-fazli.de
www.neurologie-fazli.de

Dres. med. Herrmann und Marx – Neurologie
Hildastr. 14, 69469 Weinheim
Tel. 06201/12641, info@nervenheilkunde-weinheim.de
www.nervenheilkunde-weinheim.de

Dr. med. Jürgen Peters – Psychiatrie und Psychotherapie
Bismarckstr. 6, 69469 Weinheim
Tel. 06201/64818

 

Auch gibt es verschiedene spezialisierte Krankenhausambulanzen. Diese bieten bei unklaren und komplexen Fragestellungen auf Zuweisung durch Hausarztpraxen oder Praxen für Neurologie/Psychiatrie differenzierte Diagnostik und Beratung an.

Geriatrische Institutsambulanz an der GRN Klinik Weinheim
Röntgenstraße 56; 6469 Weinheim
Tel. 06201 89 64100, Florian.vPein@grn.de

Gedächtnisambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie– Gerontopsychiatrie
K 3, 21; 68159 Mannheim
Tel. 0621 / 1703 2850, Zentralambulanz@zi-mannheim.de

Gedächtnisambulanz an der Universitätsklinik Heidelberg, Zentrum für Psychosoziale Medizin Heidelberg
Voßstr. 4; 69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 56 4446, gedaechtnisambulanz@med.uni-heidelberg.de 

Ambulanzzentrum am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden.
Es verfügt über einen Schwerpunkt auf dem Gebiet der Alterspsychiatrie und bietet in der Außenstelle des PZN in Weinheim (zfpG Weinheim) eine psychiatrische Sprechstunde für Menschen mit alterspsychiatrischen Erkrankungen an.
Tel. 06222 55-2287, Mo–Fr, 8–17 Uhr
www.pzn-wiesloch.de/einrichtungen/ambulanzen/ambulanzzentrum-am-pzn-wiesloch

 

Therapeutische Praxen

Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie können als Behandlung für Menschen mit Demenz bei gegebener Indikation sehr hilfreich sein.

Die Hausarztpraxis oder die Praxis für Neurologie und/oder Psychiatrie kann im Bedarfsfall eine Therapie verordnen.

Ergotherapie (Funktionelle- psychische Therapie) begleitet, unterstützt und befähigt Menschen, die in ihren alltäglichen körperlichen, psychischen oder kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt sind. Sie hilft Menschen mit Demenz, für sie bedeutungsvolle Betätigungen weiterhin oder wieder ausführen zu können. In entspannter Atmosphäre regt dir Therapie die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen an und trainiert sie. Sie hat dabei im besonderen Maße die Gesamtsituation von Patienten und Angehörigen im Blick.
Viele Praxen führen für Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in die Praxis kommen können, Hausbesuche durch.

Physiotherapie bei an Demenz erkrankten Menschen beinhaltet mehr als nur die korrekte Anwendung physiotherapeutischer Methoden und Maßnahmen. Die gesundheitliche Situation ist meist gekennzeichnet durch das Vorliegen mehrerer Erkrankungen und sie wird zusätzlich kompliziert durch die Beeinträchtigungen in Folge der Demenz. Das Training alltagsrelevanter Fähigkeiten wie Aufstehen und gehen stärkt Koordination, Kraft und Beweglichkeit und fördert die Selbstständigkeit im gewohnten Umfeld.

In der Logopädie werden Störungen der Sprache, des Sprechens, des Schluckens und Stimmstörungen diagnostiziert und behandelt.
Auf Grund des neuronalen Abbaus entwickeln an Demenz erkrankte Menschen häufig im Verlauf der Erkrankungen eine Schluckstörung. Hier ist Aufgabe der Logopädie die Schluckstörung zu diagnostizieren, die passende Kost zur eruieren und die Schluckstörung zu therapieren. Angehörige und Pflegekräfte werden angeleitet wie Speisen und Getränke anzureichen sind.
Auch kann es zum Verlust der kommunikativen Fähigkeiten kommen. Die Logopädie kann Angehörige unterstützen, die Kommunikation solange als möglich zu aktivieren z.B. durch Erstellen eines Kommunikationsbuchs mit Familienbildern oder Bildern zum Zeitgeschehen.

 

Menschen mit Demenz im Krankenhaus

GRN-Klinik Weinheim
Röntgenstr. 1 69469 Weinheim
Tel: 06201 89-0

Demenzbegleitung in der GRN Klinik Weinheim
Menschen mit Demenz sind häufig durch den Aufenthalt im Krankenhaus überfordert. Sie haben besondere Bedürfnisse und bedürfen einer angepassten Betreuung.
Die GRN Klinik Weinheim bietet während des Klinikaufenthalts Begleitung für Patienten und Angehörige durch eine geriatrische Fachkraft an.

Alterspsychiatrie (Gerontopsychiatrie)
Auf der interdisziplinären geriatrisch-gerontopsychiatrischen Station des Altersmedizinischen Zentrums in Weinheim (AZW) werden in dem alterspsychiatrischen Teilbereich (A1) des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden sowohl somatisch als auch psychisch gleichermaßen erkrankte ältere Patient*innen vom einem multiprofessionellen Team aus den Fachbereichen der Medizin, Psychologie, Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie und Sozialdienst stationär behandelt. Auch akut erkrankte Menschen mit Demenz können von dieser engen fachlichen Zusammenarbeit mit der Akutgeriatrie der GRN-Klinik Weinheim innerhalb des Altersmedizinischen Zentrums Weinheim gut profitieren.

Altersmedizinisches Zentrum, Station A1
Röntgenstraße 5, 69469 Weinheim
Tel.: 06201/89-64102

Alterstraumatologie
Ältere Menschen, die meist außer einem Knochenbruch noch unter anderen gesundheitlichen Problemen leiden, werden auf der unfallchirurgischen Station vom geriatrischen Team um Chefarzt Dr. med. Florian von Pein mitversorgt.

Die Altersmediziner prüfen am Tag nach der Aufnahme, ob die Patienten, insbesondere Menschen mit Demenz, spezielle rehabilitative Maßnahmen, zusätzliche Therapien oder Unterstützung für die Zeit im Krankenhaus und nach der Entlassung benötigen und leiten Entsprechendes in die Wege.
Ziel ist es Pflegebedürftigkeit vorzubeugen und Lebensqualität zu erhalten.

Wir beraten Sie

Der Förderverein Leben mit Demenz e.V. ist zu erreichen unter:

und der Email-Adresse

Angerufen werden kann jederzeit.
Wenn der Anrufbeantworter geschaltet ist, rufen wir zurück.
Zu folgenden Zeiten erreichen Sie uns persönlich:

Di Do
9.00 - 10.30 9.00 - 10.30
       
       

Andreas Marg

Tel. 0 62 01–38 99 46 7

Mi Sa
  9.00 - 10.00
   
19.30 - 21.00  

Marlies Brinkmann

Tel. 0 62 01–38 99 46 7